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Gedicht eines armen Hundes

 

Es war einmal ein Hund.

Doch weil ihn niemand mochte

am Tage und beim Dochte,

so kam er auf den Hund.

 

Er strich vorbei am Hang

und strolchte durch die Wälder

und fraß die Maus der Felder

und hockte Tag für Tag

an der verschlossenen Tür

und hoffte, dass wer käme

und ihm zum Ofen nähme.

 

Ach, keiner trat hervor.

So blieb er voller Scham

und still verhüllter Sorgen,

bis ihn an einem Morgen

der Herrgott zu sich nahm.

 

Auf einer Wolke ruht

er nun zu Vaters Füßen:

Ich lass' die Brüder grüßen

mir geht es endlich gut.